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Tokio Hotel
Bill ist ein Pseudohermaphrodit. Er versucht dies so gut wie möglich zu verheimlichen, doch leider kommt es heraus, woraufhin er von den Anderen verarscht und gemobbt wird. Doch dann kommt Tom. (MPreg)

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  1. Kapitel 1 Bill
  2. Kapitel 2 Tom´s Freundin
  3. Kapitel 3 Eine Entschuldigung
  4. Kapitel 4 Geburtstagsparty
  5. Kapitel 5 Treffen
  6. Kapitel 6 Schikane
  7. Kapitel 7 Schikane 2
  8. Kapitel 8 Schikane 3
  9. Kapitel 9 Schule
  10. Kapitel 10 Schule und ein neuer Freund
  11. Kapitel 11 Information
  12. Kapitel 12 Antworten
  13. Kapitel 13 Silvester
  14. Kapitel 14 Neujahr
  15. Kapitel 15 Neujahr 2
  16. Kapitel 16 Neujahr 3
  17. Kapitel 17 Unfall
  18. Kapitel 18 Dusche
  19. Kapitel 19 Nena Konzert
  20. Kapitel 20 Überraschung
  21. Kapitel 21 Wer hat Bill angefahren
  22. Kapitel 22 Das schwarze Schaf
  23. Kapitel 23 Drama
  24. Kapitel 24 Ablenkung
  25. Kapitel 25 Party
  26. Kapitel 26 Bill ist schlecht
  27. Kapitel 27 Ärger
  28. Kapitel 28 Wut
  29. Kapitel 29 Versöhnung
  30. Kapitel 30 Arzttermin
  31. Kapitel 31 Das Geheimnis wird gelüftet
  32. Kapitel 32 Der Teddy
  33. Kapitel 33 Revanche
  34. Kapitel 34 Spaziergang
  35. Kapitel 35 Zuckertest
  36. Kapitel 36 Aussehen und Teddy
  37. Kapitel 37 Geburtstag
  38. Kapitel 38 Geburtstag 2
  39. Kapitel 39 Geburt
  40. Kapitel 40 Ein Versprechen wird eingelöst
  41. Kapitel 41 Unerwünscht
  42. Kapitel 42 Markus
  43. Kapitel 43 Feierabend
  44. Kapitel 44 Auszeichnung
  45. Kapitel 45 Auszeichnung 2
  46. Kapitel 46 Hochzeit

Kapitel 1 Bill

Überarbeitet 12.2.2011
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Liebe Leute als erstes möchte ich mal sagen das ich Bill auf keinen Fall unterstelle ein Hermaphrodit zu sein. Auch will ich mit dieser FF niemanden schaden, weder TH noch den Intersexuellen.
Für die, die keine Ahnung haben was ein Hermaphrodit ist, es handelt sich hierbei um einen sogenannten Zwitter. Es gibt hiervon etwa 12 verschiedene Typen. (Wer sich darüber informieren will kann das gerne im Internet tun)

Für diese FF habe ich mir einfach was zusammengebastelt. Also bitte nicht ernst nehmen!
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BILL

Mein Name ist Bill Kaulitz und ich lebe mit meiner Mutter in Rosenheim das etwa 60 km nordwestlich von München liegt. Meine Eltern sowie meine Großeltern wissen über meine geheime Natur bescheid, und das schon von Geburt an, denn ich bin ein sogenannter Pseudohermaphrodit, so die Bezeichnung für das was ich bin. Mein Vater hat sich nach meiner Geburt aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich konnte er es nicht ertragen das sein Sohn ein Zwitter ist.

Meine Mutter hat immer versucht mir ein normales Leben zu bescheren, auch wenn es nicht immer leicht war. Besonders, als die Ärzte meinten sie müßten an mir herumoperieren. Sie hat sich dagegen aufgelehnt und ihnen verboten auch nur irgendwie Hand an mich zu legen. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar. Ich weiß was diese Götter in Weiß mit meinesgleichen machen und es ist echt eine Schande, daß dies überhaupt geschieht.

Doch trotzallem habe ich bis jetzt weder eine feste Freundin noch einen Freund gehabt. Es fällt mir schwer auf andere zuzugehen, außer sie sind so wie ich. Wie soll ich denen bitte erklären was ich bin und dann weiß ich ja auch nicht wie die darauf reagieren. Morgen werde ich 17 und das Einzige, daß ich mir wünschen würde wäre endlich mal jemand dem ich vertrauen kann und der mich so liebt wie ich bin. Doch das ist schwierig. Über das Thema Zwitter wurde mal in der Schule gesprochen und das es eben auch menschliche Zwitter gibt. Wenn ich daran denke wie blöd da manche reagiert haben.... Wer weiß was die tun würde wenn sie wüßten, daß ich eben so bin?

Nur dieses Wort Zwitter mögen wir gar nicht. Eher Hermaphrodit oder Intersexuelle. Zwitter ist eher sowas wie ein Schimpfwort.

Alleine sitze ich wie immer auf meinem Zimmer höre Musik von Nena und denke daran, daß am Montag wieder die Schule beginnt. Die zwei Monate Ferien haben mir gut getan und ich bin guter Dinge, schließlich hatte ich Zeit genug um meinem Hobby nachzugehen. Meine beste Freundin heißt Sandy und sie ist ein echter Hermaphrodit. Ist kaum zu glauben da man ihr das nicht ansieht. Höchstens wenn sie unbekleidet ist.

Sie ist drei Jahre älter als ich und hatte schon mal einen Freund, dem es nicht störte, daß sie etwas zuviel da unten hatte, aber die Beziehung ging nach einen halben Jahr in die Brüche. Seither machen wir viel zusammen und so mancher in meiner Klasse denkt, daß ich mit ihr zusammen bin. Doch es ist nunmal nicht so. Außer Freundschaft ist da nichts. Obwohl ich sicher nichts dagegen hätte, denn sie ist sehr hübsch.

Während ich noch so vor mich hinsinniere geht die Tür auf und Sandy rauscht herein. Ich bin etwas verwundert denn wir hatten uns gar nichts ausgemacht. Ich rieche Alkohol und nach ihrem Zustand zu urteilen hat sie einiges intus. Sie schmeißt sich zu mir ins Bett und sieht mich herausfordernd an. Ich denke mal das Besäuffnis hat ihr nicht gut getan, denn in ihren Augen sehe ich begehren. Das ist ja mal was ganz neues, aber sie hat zuviel getrunken und daher muß ich sie wohl nach Hause schicken auch wenn ihr das vielleicht nicht gefällt.

Wenn sie wieder nüchtern ist wird sie das verstehen. Doch ich habe meine Freundin etwas unterschätzt.Sie ist fast so groß wie ich, aber um einiges stärker als ich und daher bin ich der Unterlegenere. Ich quatsche auf sie ein, versuche sie zur Vernunft zu bringen, aber das hilft alles nichts. Das was ich jetzt tue mache ich echt ungern, aber ich weiß mir anders nicht mehr zu helfen. irgendwie schaffe ich es ihr mein Knie in den Unterleib zu rammen, wenn auch nicht fest, aber es reicht aus damit sie mich los läßt und ich das Zimmer verlassen kann.

Etwas gehetzt komme ich in die Küche und Mama sieht mich komisch an.

"Was ist los Bill?"
"Sandy hat zu viel getrunken und ist etwas aufdringlich geworden. Sie ist noch oben."
"Ich hab´s gerochen, aber wenn ich gewußt hätte...."
"Ist schon Ok, ich kann mir selber helfen."

Ich höre Schritte auf der Treppe. Aha sie kommt herunter und dann höre ich eine Tür zuknallen. Sie ist weg. Erleichtert begebe ich mich wieder hinauf. Morgen sieht die Sache wieder ganz anders aus. So wie ich sie kenne wird sie sich morgen für diese Aktion entschuldigen. Ich bin ihr deswegen nicht böse. Wenn man unter Alkoholeinfluß steht tut man manchmal Dinge die man im nüchternen Zustand nicht tun würde. Irgendwie ist mir langweilig und ich habe jetzt echt keinen Bock darauf hier herumzusitzen.

Also begebe ich mich nach unten und sage meiner Mutter, daß ich shoppen gehe. Nehme meine Tasche und dann bin ich auch schon weg. Mit dem Rad fahre ich los da ich keine Lust habe zu Fuß zu gehen. An meinem Ziel angekommen, begebe ich mich in ein Einkaufszentrum. Bei einem Musikladen gehe ich rein, und sehe mir die CD´s an. Als ich weiter nach hinten komme steht dort ein Junge mit blonden Dreads und ziemlich weiten Klamotten die ihn um einige Nummern zu groß sind, aber irgendwie paßt das zu ihm finde ich.

Plötzlich dreht er sich um und wir sehen uns an. Oh weh, der hatte wohl einen Unfall. Die Hand in Gips und das Gesicht zeigt auch einige Verletzungen auf. Doch trotz allem sieht er einfach unglaublich süß aus und ich denke ich hab´ mich gerade verknallt, da ich so ein kribbeln in meiner Bauchgegend wahrnehme. Ich kenn´ den Typ zwar nicht, aber ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und versuche ihn anzuquatschen. Es ist nicht ganz einfach, da er ein Hopper ist und ich weiß wie die normalerweise auf Schwule und dergleichen reagieren. Mehr als das er mich vielleicht beschimpft kann mir ja sicher nicht passieren und außerdem ist er verletzt. Mit all diesen Gedanken versuche ich mir meine Angst auszureden.

"Hey, sag mal wie ist denn das passiert?"
"Unfall mit dem Skateboard. Nicht aufgepaßt, in etwa einem Monat ist der Gips wieder herunten."
"Ich nehme doch mal an, daß du noch zur Schule gehst oder?"
"Ja, aber erst in 4 Wochen wegen dem blöden Gips."
"Und du?"
"Ich darf morgen schon wieder dort hin.", sage ich und erzähle ihm auf welche Schule ich gehe.
"Dann werden wir uns dort sicher wiedersehen, denn ich werde auch dort sein."
"Echt? Das ist ja cool."
"Du sorry, aber ich muß wieder los, bin schon viel zu lange hier. Man sieht sich.", und schon ist er weg.

Ist ja besser gelaufen, als ich gedacht habe, scheint wohl nicht so ein Arsch zu sein, wie so einige seiner Kollegen.