Ewigkeit ist eine lange Zeit...

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Tanz der Vampire
Alfred hat furchtbare Langeweile. Seit fast drei Jahren gammelt er jetzt in diesem blöden Schloss rum, hat Sarah schon ewig nicht mehr zu Gesicht bekommen und vertreibt sich die Zeit damit, Herbert zu ärgern. Aber dann soll ausgerechnet der Diven-Instinkt Herberts Alfreds Leben komplett verändern???

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  1. Prolog
  2. Kapitel I: Divenanfälle
  3. Kapitel II: 417
  4. Kapitel III: Hirntot in Transsylvanien
  5. Kapitel IV: Die Waffen einer Frau
  6. Kapitel V: Verwirrende Logik
  7. Kapitel VI: Das langweiligste Kapitel dieser FF
  8. Kapitel VII: Sortierter Hinweisesalat mit frischen Gurken
  9. Kapitel VIII: Die Waffen einer Frau, Teil 2
  10. Kapitel IX: Ein bisschen Romantik
  11. Kapitel X: Die Lösung des Falls
  12. Kapitel XI: Das eigentlich der zweite Teil vom 10. Kapitel ist
  13. Kapitel XII: Die Nacht der Nächte, das Ereignis, das non plus ultra, das absolute Maximum
  14. Kapitel XIII: Suchet, und ihr werdet finden... oder auch nicht
  15. Kapitel XIV: Das Geständnis
  16. XV. Kapitel: Die kreative Kapitelüberschrift, die mir einfach nicht einfallen wollte
  17. XVI. Kapitel: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
  18. XVII. Kapitel: Massenkarambolage
  19. XVIII. Kapitel: Tja
  20. Epilog

Prolog

Ewigkeit ist langweilig. Dachte ich zumindest immer. Folglich war ich ziemlich schnell sichtlich deprimiert, dass ich dank Sarah von nun an ein Vampirdasein fristen musste.
Vor allem passte mir nicht, dass ich mir Sarah mit dem Grafen teilen musste – und dabei jedes Mal den Kürzeren zog. Ständig musste ich mir anhören, wie toll und geheimnisvoll von Krolock doch war, und dass er ja ach so mystisch war und das Schlimmste:
Ein Gott im Bett, oder wie man hier zu sagen pflegte – im Sarg.
Wie fändet ihr das denn, wenn eure Freundin euch dauernd erzählen würde, wie toll ein anderer Mann ist?! (Zudem ja höchst ungerecht war, dass der Graf wesentlich mehr Zeit gehabt hatte, Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln.)
Ich war auf jeden Fall schon ziemlich bald genervt von dieser ewigen Ewigkeit. Im Schloss war nur selten etwas los, es verschlug ja kaum jemanden in die Gegend, schon gar nicht jemanden von menschlicher Gestalt.
Ich frage mich sowieso, warum wir in dieses langweilige Schloss zurückgekehrt sind. Aber ich werde ja nie gefragt.
Aber nein, Sarah wollte eben zu ihrem Grafen zurück und Abronsius hatte sich wohl in von Krolocks Bücher verliebt.
Die beiden hatten wenigstens eine Beschäftigung, ich konnte höchstens ab und zu mit Koukol Schach spielen, und schon nach einem halben Jahr hatte ich alle für mich interessanten Bücher aus der Bibliothek gelesen.

Na toll, das versprach ja, eine tolle Ewigkeit zu werden!
Ich war irgendwann sogar so verzweifelt vor Langeweile, dass ich mich freiwillig in die Gesellschaft Herberts begab. Ich wies ihn zwar jedes Mal ab, wenn er mit mir flirtete, aber er gab mir wenigstens das Gefühl, geliebt zu sein – das durfte ich von Sarah zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr erwarten.
Denn je länger wir auf dem Schloss wohnten, umso seltener sah irgendjemand sie oder den Grafen und umso öfter hörte man laute Stöhngeräusche aus einem der vielen Badezimmer.
So ließ ich mich also von Herbert umschwärmen und machte mir einen Spaß daraus, ihm jedes Mal neue Hoffnungen zu machen, um ihn dann wieder zu enttäuschen.
Ich bin eben einfach nicht der Typ, der auf Männer steht.
Schon gar nicht auf Herbert!
Dachte ich jedenfalls.
Bis zu dieser einen, verfluchten Nacht...

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Diese FF ist mein erster Versuch einer über einen längeren Zeitraum geschriebenen Fanfiction. Manchmal kann es sein, dass es eine Weile dauert, bis ich wieder update, aber meistens gebe ich mir Mühe, die Kapitel so schnell wie möglich parat zu haben. Seid also ein bisschen nachsichtig, reviewt, abonniert, bewertet, empfehlt, was auch immer.
*Bestechungsschokokekse hinstell*
LG, euer Bibbsch