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Autoren: Kurai,
,
Rubrik: Naruto
Genre: Humor (P16)
Leser: 12.718
Länge: 7.152 Wörter
Änderung: 23.08.2010
11:13 Uhr
Abonniert:   58 mal
100 Rezensionen
Wertung:  
4.9 (Stimmen: 56)

Warum? Weil sich Dinge verändern.

Kya und Hime in der Welt Narutos. Nachdem Hime zu ihrer großen Freundin Kya zieht, ist erst mal alles anders. In der Klasse recht beliebt, bei den Mädchen eher nicht, findet Hime sich schnell zurecht, aber läuft da bald nochmal was mit Ex-Freund Sasuke? Kya, von kakashi in den Sand gesetzt, findet sich unglaublich oft in Itachis Nähe wieder, aber bald sollen sich die beiden Freundinnen um ganz andere Dinge sorgen machen als um Eigenarten der Uchihas. Komplett Überarbeitung!! Alle die die alte Fassung kennen: Macht euch auf Neues gefasst! Nach langem Hin und Herüberlegen habe ich mir eine neue Hilfe an Bord geholt, mit der ich jetzt alle Kapitel kürze, Inhalt und Rechtschreibfehler ausbessere und die ganze Story übersichtlicher gestalte. Meinungen erwünscht!
Fortschritt: 10%

Inhaltsverzeichnis Einklappen

  1. Wie ein neues Leben
  2. Zwei Wahrheiten
  3. Gefühle sind Musik
  4. In Rot getaucht
  5. Süße Rache
  6. Kein Entkommen

Wie ein neues Leben

Ein schwarzhaariges junges Mädchen irrte auf den Straßen Konohas umher, immer noch etwas verwirrt von der völlig neuen Umgebung. Sie war inzwischen der festen Überzeugung mindestens zwei Mal falsch abgebogen zu sein, glaubte aber fest daran den Weg zu ihrem neuen Zu Hause noch zu finden.

Seit einer Woche wohnte sie jetzt schon bei ihrer Freundin und hatte jetzt auch ihren ersten Schultag hinter sich. Ganz sicher – einen merkwürdigeren Haufen hatte sie noch nie erlebt. Aber um dem Streit ihrer Eltern zu entgehen war ihr selbst das Recht! Naja, sie hätte vielleicht nicht unbedingt in die Klasse eines wenig vermissten Ex-Freundes gemusst, aber alles konnte man nicht haben.
Sasuke hatte ihr direkt einen wenig beliebten Ruf in der Klasse verschafft – es tat nie gut, eine Ex-Freundin des Mädchenschwarmes Nr. 1 zu sein – aber dank Riko hatte sie ja wenigstens etwas vertrautes bei sich. Riko, das war die Halbschwester des Mädchens, dessen Wohnung sie derzeit belagerte. Die Wohnung, die sie nun nicht fand. „Du Dussel!“ schimpfte sie mit sich selbst, als sie ihr Handy zückte. Wozu gab es diese Dinger?

„Mensch, Hime! So riesig ist Konoha nicht, dass man sich da verlaufen muss.“ Kyas Lachen schallte durch den Hausflur, als das jüngere Mädchen dank der Lots-Fähigkeiten der Blonden endlich durch die Haustür kam. Naserümpfend kletterte die inzwischen ziemlich nasse Hime (es hatte geregnet) die Treppen des Neubau-Blocks empor, und noch bevor sie ganz durch die Wohnungstür war, rauschte Kya wieder an ihr vorbei. „Schwertkampf!“ nuschelte sie nur und stürmte die Treppen wieder runter.
„Es regnet!“ wollte Hime noch rufen, aber die Tür war schon ins Schloss gefallen. „Diese Frau schafft mich“ Augendrehend klatschte sie ihre Schultasche in die Ecke, bevor sie sich in die kleine Einbauküche setzte und einen heißen Tee schlürfte.

„Verdammt. Regen.“ Kya wischte sich energisch die Haare aus dem Gesicht. Sie war gerade erst draußen, sah aber jetzt schon aus wie ein begossener Pudel. Sie setzte sich also ihren Helm auf das schon triefende Haar bevor sie sich auf das Motorrad setzte um zum Training zu gelangen. Ein stressiger Tag – zwischen Training und Kellnern würde keine Zeit für Kakashi bleiben. Hime musste auch noch versorgt werden – na super. Es gab nur ganz, ganz kurze Momente, in denen sie sich etwas mehr Freizeit wünschte. Meistens war sie ganz zufrieden mit ihrem völlig zu gepacktem Alltag – Uni, Training, Kellnern, Hime, Kakashi, Freunde. Nebenbei noch der Haushalt, aber dem kehrte sie gern mal den Rücken zu. „Kya!“ an dem energischen Ruf der Trainerin erkannte sie, dass sie mal wieder zu spät war. Sie parkte also mitten auf dem Platz, wofür sie sich einen kurzen strafenden Blick einfing, und hechtete in die Halle.

Eine Stunde später kümmerte sich die Blondine um Kakashi, der schon seit geschlagenen Dreißig Minuten an der Hallenwand lehnte und ihr beim Kämpfen zusah. „Du wirst immer wendiger. Einmalig, wirklich. Hab selten ne Frau so kämpfen sehen!“ Verlegen und dankbar für das Kompliment gab sie ihm einen Kuss auf die Wange, dann gingen sie Hand in Hand zum Motorrad. Resigniert akzeptiere Kya, dass jetzt wohl Kakashi fahren würde – auch wenn er einsah, dass sie sehr gut kämpfte – ihren Fahrkünsten vertraute er nicht.
„Kya?“ die vertraute Stimme riss das Mädchen kurz, ganz kurz, aus allen Wolken, dann riss sie sich wie von der Tarantel gestochen von Kakashis Hand. „Ita… Itachi? Was machst du denn hier… Du treibst dich doch sonst nicht…“ sie druckselte Blödsinn, und das wusste sie. Aber mit Kakashi durfte sie, rein theoretisch zumindest, gar nicht zusammen sein. Er war ihr Lehrer, und Itachis damit auch.
„Ihr… Ihr beide seid ein Paar?“ Man sah dem Schwarzhaarigen an, dass er gar nicht glauben wollte was er da sah. „Ähm…“ Kakashi blickte unbestimmt durch die Gegend, und wieder mal fluchte Kya darüber, dass er sie in solchen Momenten stets alleine da stehen ließ. „Und wenn? Was geht’s dich an?“ murrte sie und ihre Stimme klang fester als ihr zumute war. „Gar nichts. Aber das könnte ihn den Job kosten. Er ist ein guter Lehrer, ich will nicht dass er wegen irgend so einer Blondine durch einen Stümper ersetzt wird.“ Kya schluckte einmal schwer. „Grund für dich, die Klappe zu halten.“ Zischte sie bösartig, nahm Kakashis Hand und schritt stolz davon. Zu stolz – und in die verkehrte Richtung. „Ähm, Kya Schatz? Das Motorrad steht da drüben!“ flüsterte Kakashi. Kya errötete, fing sich aber schnell wieder. „Ich kann ja nicht wissen wo du parkst!“ bellte sie laut genug, damit Itachi es hörte, und Kakashi gab sich nicht die Mühe, sie zu berichtigen.