Unerwartete Hilfe
Unerwartete Hilfe
Es war schon Mittag. Sakura hatte in der Nacht kein Auge zugemacht. So viele Angst hatte sie vor dem heutigen Tag! Sie wollte es so schnell wie möglich hinter sich haben aber auf der anderen Seite wollte sie, dass erst gar nichts passiert! Sie zitterte am ganzen Leib und das vor ihrer eigenen Oma. Wie sehr sie sich auch wünschte, dass Mama noch da wäre und ihr helfen würde. Es klappte nicht, sie würde nicht kommen. Nie wieder!
Sakura spürte wie die Tränen in ihr hochstiegen, aber sie durfte nicht weinen. Wenn sie jetzt weinen würde, würde sie sich nur selbst verraten! Sie musste stark sein, nur wie. Am liebsten wäre sie jetzt bei Sasuke, aber da würde ihre Oma sie sofort finden!
Taxus sah ihr vom Bett aus zu. Auch er wusste keinen Rat und das war eine Seltenheit! Er hätte Sakura schon längst selbst entscheiden lassen, aber er wurde ja nicht gefragt!
Es klingelte an der Haustür. Sofort zuckte Sakura zusammen.
„Jetzt ist alles zu spät, jetzt ist alles zu spät…..“ Sakura wiederholte den Satz noch 20-mal. Taxus sah sie besorgt an.
„das wird schon Saki! Du schaffst das!“ Aufmunternd klopfte er ihr auf die Schulter. „hoffe ich!“ flüsterte er noch vor sich hin.
Die Tür ging auf und Sakuras Oma kam rein. „Guten Morgen Sakura!“ „Morgen Oma!“ Sie versuchte zu Lächeln. Auch wenn es ihr schwer fiel!
„Der Arzt kommt gleich zu dir! Bereite dich schon mal drauf vor!“ Oh das hatte Sakura schon die ganze Nacht versucht! Und sie wusste, dass es jetzt auch nicht klappen würde!
Ihre Oma drehte sich um und ging zur Tür. Noch einmal sah sie zu Sakura.
„Ach denk daran, dass Kurou nachher auch noch kommt, also zieh dir was Ordentliches an!“ Mit diesen Worten verließ sie den Raum. Sakura zitterte mehr denn je. Noch immer kämpfte sie mit den Tränen. Sie wollte nicht eine vergießen, bevor alles vorbei war!
Sasuke ging es auch nicht sehr viel besser. Er vermisste Sakura. Jede Nacht fehlte etwas neben ihm. Heute hatte er keine lust auf Schule und war einfach nicht hingegangen. Tsunade hatte schon angerufen, aber Itachi hatte ihr erzählt, dass er krank sei!
Itachi selbst machte sich auch sorgen um seinen kleinen Bruder, auch wenn er das sicher nicht offen sagen würde! Allerdings wollte Itachi ihn in ruhe lassen, er ahnte schon was er hatte!
Sakura hatte die Untersuchung hinter sich gebracht, aber das Ergebnis schien dem Arzt nicht zu gefallen! Er hatte es ihr nicht gesagt, aber sie wusste es so oder so schon. Bestimmt war er jetzt bei ihrer Oma und erzählte ihr alles! Sakura drückte Taxus an sich. Und je mehr sie daran dachte desto fester drückte sie zu. Solange bis Taxus keine Luft mehr bekam. Schnell ließ sie ihn los. Genau in dem Moment kam Kurou ins Zimmer. ER sah eigentlich gar nicht so schlecht aus, mit seinen langen silbernen Haaren und den Blutroten Augen. Doch Sasuke war ihr lieber. Würde sie Sasuke nicht kennen, hätte sie ihn genommen, aber so war ihr Sasuke viel lieber!
Kurou setzte sich neben sie aufs Bett. Er merkte sofort, dass es ihr nicht gut ging.
„Dein Untersuchungsergebnis, scheint nicht gut zu sein!“ Sie sah ihn an. „Wie kommst du darauf?“ „Er wollte mit deiner Oma allein sprechen und sah sehr besorgt aus!“ Sakura biss sich auf die Unterlippe. Das hatte sie geahnt. Erneut versuchten die tränen nach außen zu gelangen. Doch sie unterdrückte sie noch.
„Du willst nicht Heiraten, oder? Zu mindest nicht mich!“ Sakura sah ihn vorsichtig an. Er Lächelte sie freundlich an. Vorsichtig nickte sie, ohne ihm in dir Augen zu sehn. Ihr Herz schlug wie wild vor Angst! Sie hatte das Gefühl es würde gleich zerspringen.
„Das ist doch in Ordnung!“ Sakura sah ihn erstaunt an! „Es nichts falsch daran, die Wahrheit zu sagen!“ Jetzt war sie sprachlos. Dass er so nett ist hatte sie nicht erwartet. Er war ihr sympathischer als ihre eigene Oma!
„Was bedrückt dich so? Erzähl es mir ruhig!“ Sakura schluckte kurz. Irgendwie vertraute sie ihm!
„Ich bin… keine Jungfrau mehr und…“ Sie stoppte. „was und?“ „und….ich bin….. schwanger!“ Jetzt war es raus, sie hatte es endlich laut gesagt. Es hatte sie schon die ganze zeit bedrückt.
„Das wird deiner Oma nicht gefallen!“ Sie nickte. Das wusste sie selber! „Am besten du verschwindest von hier!“ Sakura sah ihn an. Hatte er das ernst gemeint?! „Wie verschwinden?“ „Du weißt doch wer der Vater ist oder?“ „Ja wieso?“ „Weiß er, dass du schwanger bist?“ „…Nein!“ „Dann geh und sag es ihm, dass wolltest du doch die ganze zeit oder?“ „Ja aber meine Oma weiß wo er wohnt!“ „Egal ich halte sie ein wenig auf! Deine Oma wird es abtreiben wollen!“ Daran hatte Sakura nicht gedacht. Kurou sah sie fragend an.
„Ja du hast Recht, nur wie?“ Kurou zeigte auf das Fenster. „Der Sand ist weich und er wohnt doch am Strand oder! Ich halte deine Oma eine Weile auf. Du kannst es nämlich nicht abtreiben wenn der Vater dagegen ist! Außerdem ist Sasukes Bruder Polizist! Und nun geh die Zeit wird knapp!“ Taxus sprang als erster und verwandelte sich in eine weiche Matratze! Sakura sprang hinterher und landete weich. Sofort lief sie den Strand entlang, Richtung Sasuke.
Auf dem Weg fiel ihr noch was ein. Woher wusste Kurou von Sasuke und Itachi? Sie hatte es nicht erwähnt! Doch jetzt war das erst mal neben Sache. Sie musste so schnell wie möglich zu Sasuke!