Verlorene Erinnerung
Verlorene Erinnerung
Hinata war bei Sakura geblieben. Sie hatte gewartet bis sie eingeschlafen war. Danach war sie nach Hause gegangen. Eigentlich wollte Sakura ja noch nicht schlafen, aber ihr Körper war schneller als ihr Geist!
Sie merkte nichts mehr. So müde war sie. Ein Schatten stand in der Zimmertür. Hinter ihm waren zwei weitere. Doch Sakura schlief, dass alles konnte sie nicht wecken! Außerdem war es bestimmt schon nach Mitternacht.
Die Sonnenstrahlen weckten Sakura. Vorsichtig sah sie aus dem Fenster! Es war bestimmt schon Mittag, so hoch wie die Sonne schon stand.
Schnell schreckte sie hoch. Es war schon ein Uhr. Die Schule war schon aus. Warum hatte der Wecker nicht geklingelt?! Sakura sah sich um. Da war gar kein Wecker, das war nicht mal Sasukes zimmer!
Sie war sich ganz sicher, dass dies hier nicht Sasukes Zimmer war. Nur wo war sie? Alles war irgendwie so vertraut und dann wieder nicht. Taxus lag zusammengerollt in einem Körbchen wo sein Name drauf stand. Auch sonst war das ganze eher ein Mädchen, als ein Jungen Zimmer! Schnell sprang Sakura auf. Sie wollte zu Sasuke. Doch diese Flure! Das Haus war bestimmt doppelt so groß wie das von Sasuke. Schnell hatte sie sich verlaufen. Vor einem großen Bild blieb sie stehen! Plötzlich viel ihr alles wieder ein. Ihr Kopf schmerzte. Vorsichtig zog sie das Foto aus ihrer Tasche. Es war das Bild, welches sie an der Klippe gefunden hatte. Der Zettel! Er war von ihr! Sie hatte ihn geschrieben. Die ersten Tränen tropften auf das Bild. Es zeigte ihre Mutter, wie sie Sakura gerade hochhob und in die Kamera Lächelte! Das große Bild an der Wand vor ihr, dass war sie. Sie war zu Hause. Sasuke schien ihr zuhause gefunden zu haben. Nur warum hatte er ihr das nicht selbst erzählt.
Sakura hielt die Hände vors Gesicht. Der Schlüssel für das Schließfach, sie hatte ihn von ihrer Mutter geerbt, als sie vor zwei Wochen verstarb! Vergraben hatte sie ihn und danach war sie von der Klippe gesprungen! Alles in der Hoffnung von ihrem Leid erlöst zu werden. Nur es hatte zu kurz gehalten. Viel lieber wäre es ihr gewesen, wenn sie sich nie erinnert hätte und einfach weiter bei Sasuke bleiben könnte. Aber es war zu spät. Alles war wieder da. Ihre Vergangenheit, ihre Schmerzen und ihr Leid! Nur die Liebe zu Sasuke war das einzigste, was ihr wieder ein Lächeln auf s Gesicht Zauberte. Was Liebe war, dass wusste sie jetzt wieder! Und sie war sich auch sehr sicher ihrer Gefühle zu ihm!
Sakura schlenderte durchs Haus Richtung Küche. Sie wusste wieder wo sie lang musste. Taxus war inzwischen auch wach und ging neben ihr.
In der Küche stand eine ältere Dame am Herd. Sie hatte den Tisch bereits gedeckt. Vorsichtig setzte sich Sakura hin und fing an zu Essen. Oma Haruno drehte sich um.
„Was ist los Kind? Freust du dich nicht wieder hier zu sein?“ Sakura schüttelte den Kopf. Bis gestern war sie noch glücklich gewesen. Doch jetzt war ihre Stimmung wieder den Bach runter gegangen!
„Wenn du dem Jungen nachtrauerst. Vergiss es gleich. Eine Haruno gibt sich nicht mit dem niederen Volk ab.“ Sie setzte sich zu ihr an den Tisch. „Die Uchihas waren früher mal eine angesehene Familie! Doch seit dieser Fugaku ein armes Mädchen geheiratet hat, ist das ansehen um einiges gesunken. Am besten wir tun so als wäre nichts passiert. Außerdem musst du viel in der Schule nachholen!“ Jetzt reichte es Sakura. Sie schob den Stuhl zur Seite und verließ den Raum. Das konnte sie nicht Mitanhören. Fugaku war Sasukes Vater gewesen! Und Sakura wollte nicht das sie so über ihn sprach. Ja Mikoto hatte nicht viel Geld gehabt, aber es zählte doch nur die Liebe! Und dann dacht e sie nur an die Schule! Sakura blieb stehen. Jetzt viel ihr ein, dass sie Hinata, Naruto und die anderen nicht wieder sehen würde. Tränen liefen ihr über die Wangen. Die Schule auf die sie eigentlich ging war eine Mädchenhochschule! Die mit den größten Zicken der ganzen Stadt! Und vor ein paar Wochen hatte sie auch dazugehört.
Schnell ging die wieder in ihr Zimmer. Auf ihrem Bett brach sie dann richtig in Tränen aus. Vorsichtig sah sie aus dem Fenster. Sie wollte zu Sasuke. Eine Nacht in der er nicht neben ihr lag. Nein so etwas würde sie nicht aushalten. Sie wollte zu ihm. Außerdem gab es ja noch das Versprechen welches er ihr gegeben hatte. Doch das würde sie jetzt nicht mehr einlösen können. Eine Träne nach der anderen tropfte auf den Boden. Es brach ihr das Herz. Da hatte sie gerade ihre Gefühle für ihn erkannt und nun würde sie nie wieder die Gelegenheit haben sie ihm zu beichten. Ein riss nach dem anderen entstand in ihrem Herzen. Es tat furchtbar weh. Es zerriss ihr fast den Brustkorb. Ohne ihn würde sie nicht leben können! Oder eher, ohne ihn wollte sie nicht leben!
Die Sonne ging unter. Solche Sonnenuntergänge, hatte sie immer von Sasukes Fenster aus gesehen. Ach egal woran sie dachte,es ging immer um ihn. Sie war sich sicher, dass ihre Mutter ihn gemocht hätte. Andererseits, wäre ihr mutter nicht gestorben, dann wären sie sich wahrscheinlich nie begegnet! Es war eine verzwickte Situation.
Inzwischen saß sie wieder an der Klippe. Das war ihr Lieblingsplatz gewesen. Hier wollte sie sich das leben nehmen und statt dessen traf sie den tollsten Jungen auf Erden. Die Tränen kamen wieder. Immer wenn sie an ihn dachte musste sie weinen! Denn der Gedanke daran, dass sie ihn nie mehr sehen würde, tat jedesmal aufs neue weh!
So durfte es nicht enden. Sakura faste einen entschluss. Sie wollte ihn wiedesehen und Ihre Oma war ihr mehr als egal! Niemand und wirklich niemand, durfte ihr, ihren Sasuke wegnehmen!!!