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Rubrik: Fussballer
Genre: Romantik (P18)
Leser: 11.780
Länge: 65.082 Wörter
Änderung: 22.02.2009
15:07 Uhr
Abonniert:   73 mal
236 Rezensionen
5 Downloads
Wertung:  
4.7 (Stimmen: 36)

Er ist ein Star - holt ihn hier raus!

Die angehende Abiturientin Isabelle hat die Schnauze gestrichen voll von Männern. Doch durch einen Trick schafft es ausgerechnet Bastian Schweinsteiger, das freie Zimmer in ihrer WG zu bekommen. Wenigstens kann sie sich in den nicht verlieben, denn diesen eingebildeten Chaoten kann Isa auf den Tod nicht ausstehen. Glaubt sie zumindest … (Humor/Romanze/Drama)
Fortschritt: 100%

Inhaltsverzeichnis Einklappen

  1. Wie um alles in der Welt ...
  2. Tee und Kekse
  3. Der neue Mieter und seine Freunde
  4. Die reinste Geduldsprobe
  5. Vorsicht, bissig!
  6. Doofes Kamel
  7. "Du nervst!"
  8. Der Schutzwall bröckelt
  9. Alter Sturkopf
  10. Ein verdammt süßes Lächeln
  11. Eifersüchtig
  12. Zufall?
  13. "Dein Hintern ist übrigens auch nicht ohne."
  14. Bastians Spielzeugsammlung
  15. Egoist!
  16. Hunde haben den besseren Instinkt
  17. "Das ... ist mein Freund."
  18. Ein netter Idiot
  19. Blickwechsel und Euphorie
  20. Manche Leute ändern sich eben nie
  21. Millionen von Feuerwerken
  22. Überraschender Samstagmorgen-Besuch
  23. Zwei Dickköpfe unter einem Dach
  24. Bastis Entscheidung
  25. "Ich will nicht, dass du gehst!"
  26. Ein Geständnis
  27. Geheimniskrämerei
  28. Hauptrolle
  29. Wodka-Abend
  30. Louisas Rat
  31. Der Player und die Tigerin
  32. Die Stunde der Wahrheit
  33. "Natürlich ist es von ihm!"
  34. Schrecken in der Hotelbar
  35. Eine einzige Sache
  36. Isas Entscheidung
  37. "Ich glaube, ich liebe es jetzt schon."
  38. Dafür, dass du es versucht hast
  39. Abschied
  40. Fünf Jahre später

Ein Geständnis

Nach einer quälenden Unendlichkeit, in der sie sich einfach nur tief in die Augen geblickt hatten, durchbrach Bastian schließlich die Stille. „Warum willst du nicht, dass ich gehe?“, fragte er leise und ohne den Blickkontakt abzubrechen.

Ein Kribbeln überfiel sie, als ob tausend Ameisen durch ihre Blutbahnen zu wuseln begannen, und ihr Atem ging schneller. Sollte sie? Wollte sie? Konnte sie es - ihm wirklich die Wahrheit sagen?!

„Okay ... auch auf die Gefahr hin, dass du mich für einen hysterischen Groupie hältst, dich über mich tot lachst oder sogar auf meinen Gefühlen rumtrampelst ...“, fing sie an und näherte sich langsam seinem Gesicht. Das Letzte, was sie noch sah, war ein kleines Lächeln, das über Bastians Gesicht huschte, ehe sie die Augen schloss und spürte, wie sich ihre Lippen ganz zart trafen.

Dann spürte sie seine Hände, die sich auf ihre Hüfte legten, und seine Lippen öffneten sich leicht, um ihr den gewünschten Einlass zu gewähren. Das war der Augenblick, in dem Isabelle alle Bedenken vergaß und sich voll und ganz ihren Gefühlen hingab. Und die sagten ihr, dass es verdammt richtig war, was sie hier tat. Worte waren überflüssig. Sie wollten es beide, das war ihr spätestens dann klar, als Bastis Hände unter ihr T-Shirt wanderten und sich zärtlich streichelnd über ihren Rücken nach oben arbeiteten.

„Ich liebe dich, du Scheiß Egoist!“, flüsterte sie atemlos, als sie den ersten Kuss gelöst hatten, und schlang die Arme um seinen Hals.

Ein freches Grinsen überflog Bastis Gesicht. „Ich dich auch, du doofes Kamel!“

„Hey!“, protestierte sie sofort und fuhr ihm liebevoll durchs Haar. „Das hatten wir schon mal und das will ich nie wieder hören!“

„Alles klar, aber doof bist du trotzdem“, grinste er und schob sie langsam in Richtung Bett. „Erinnerst du dich echt nicht mehr daran, was ich in unserer Nacht ganz am Schluss zu dir gesagt hab?“

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir besonders viel geredet hätten“, konterte sie und küsste ihn fordernd. „Und damit würde ich jetzt auch gerne aufhören, wenn’s recht ist.“

„Ich hab gesagt: Ich liebe dich!“ Er schubste sie auf die Matratze und beugte sich lächelnd über sie. „Und obwohl da ziemlich viel Alkohol im Spiel war, hab ich es absolut ernst gemeint!“

Ein Glücksgefühl nach dem anderen überkam sie und am liebsten hätte sie ihm auf der Stelle die Klamotten vom Leib gerissen, so groß war ihr plötzliches Verlangen nach ihm. „Und ich mein es auch ernst: Halt jetzt die Klappe!“, nuschelte sie und zog ihn zu sich herunter.

Er lachte leise auf. „Beschwer du dich nie wieder, ich wäre unsensibel, okay?“ Dann küsste er sie lange und nahm ihr somit die Möglichkeit, zu widersprechen. Während sich ihre Zungen umspielten, schob Basti erneut seine Hände unter ihr Oberteil, doch diesmal hielt er sich nicht lange daran auf. Er löste den Kuss für eine Nanosekunde, um ihr das Kleidungsstück über den Kopf zu ziehen, und stürzte sich anschließend sofort wieder auf sie. Ihr ganzer Körper stand in Flammen und am liebsten hätte sie nie wieder aufgehört ihn zu küssen. Wieso schaffte es dieser Kerl nur, sie so wahnsinnig verrückt zu machen?!?

„Was wird das?“, keuchte sie, als er sich ganz unvermutet von ihr löste und hektisch in seiner Hosentasche zu kramen begann.

„Sorry, mein Handy vibriert“, entschuldigte er sich.

Isabelle schnappte fassungslos nach Luft. „Lass es vibrieren, so viel es will, und mach da weiter, wo du gerade aufgehört hast!“

Achtlos ließ er das Handy zu Boden fallen und beugte sich grinsend über sie. „Dachtest du, ich könnte jetzt ernsthaft telefonieren? Ich leg nur keinen Wert darauf, dass das Ding in meiner Hosentasche vibriert, während ich dich ...“

„Die Jeans hast du doch eh nicht mehr lange an“, fiel sie ihm frech ins Wort und zog ihn fordernd zu sich herunter.

Ein leises Auflachen war die Antwort. „Du bist wundervoll, Isa!“ Dann verwickelte er sie erneut in einen leidenschaftlichen Kuss, den sie schließlich unterbrach, um auch ihn seines T-Shirts zu entledigen. Es flog durchs Zimmer davon und dann strich Isabelle ihm beinahe ehrfurchtsvoll über den gut trainierten Oberkörper.

„Was ist? So was noch nie gesehen und gefühlt?“, grinste Basti sie unverschämt an und schob seine Hände unter ihren Rücken.

„Nein“, hauchte sie atemlos. Und sie meinte es absolut ernst. Am liebsten hätte sie die Zeit angehalten, um dieses gigantische Gefühl in vollen Zügen zu genießen, das sich in ihr ausbreitete, wenn sie ihn berührte.

„Doch, hast du, nur leider warst du besoffen“, frotzelte er und obwohl sie darauf so einiges zu sagen gewusst hätte, verzichtete sie auf einen weiteren Schlagabtausch und ließ sich einfach völlig fallen ...

***

„Na, wieder fit?“ Das unverschämte Grinsen, mit dem Bastian sie Stunden später begrüßte, als sie in die Küche schlurfte, hatte sie bis vor kurzem verabscheut, doch nun musste sie fest stellen, dass sie es geradezu liebte. „Du warst ja ganz schön erledigt vorhin ...“

„Boah, halt die Klappe“, murmelte sie und ihr Gesicht färbte sich leicht rot. „Was kann ich denn dafür, dass du so verdammt gut im Bett bist?“

Er lachte laut auf. „Danke, gleichfalls.“ Dann umfasste er sie an der Schulter und zog sie liebevoll an sich, um sie sanft zu küssen. Seufzend verschränkte sie die Hände in seinem Nacken und genoss die Umarmung und den Kuss, als erlebte sie es zum ersten Mal. „Jetzt kann ich ja auch ehrlich zu dir sein“, flüsterte er, als sich ihre Lippen nach einer Unendlichkeit voneinander gelöst hatten.

Sie hob die Brauen. „Oha, jetzt kommt’s.“

„Ja.“ Er grinste. „Als ich deine Anzeige wegen der WG entdeckt hab, war ich grundsätzlich interessiert, aber um ein bisschen Recherche zu betreiben, hab ich dich einige Male beobachtet. Manchmal musste ich mir ewig die Beine in den Bauch stehen, bis du mal rausgekommen bist ... du hockst einfach zu viel im Haus rum! Aber irgendwann hatte ich’s dann raus, wann ungefähr deine Gassizeiten mit Filou sind. Und irgendwann ist mir was aufgefallen.“

Isabelles Mund öffnete und schloss sich ungläubig. Wie bitte? Was? Dieser Kerl hatte sie beobachtet?! Und das offenbar nicht nur einmal?!?

„Und zwar, dass wir uns schon mal begegnet sind.“ Ein verschmitztes Grinsen huschte über Bastians Gesicht. „Erinnerst du dich an den Kerl, den du vor ein paar Monaten umgerannt hast?“

Sie starrte ihn an. „Das warst DU???“, fragte sie so verdattert, als hätte er ihr erzählt, freiwillig die Fußballschuhe an den Nagel hängen zu wollen.

„Ja.“ Sein Grinsen wurde breiter. „Und abgesehen davon, dass es ziemlich weh getan hat, von dir auf den harten Boden geschubst zu werden, und deine Reaktion, mich auch noch anzuschnauzen, echt daneben war ... abgesehen davon fand ich dich irgendwie süß.“

Isabelle hatte das Gefühl, tomatenrot anzulaufen. „Scheiße ... tut mir leid, an dem Tag war ich echt sauschlecht drauf ...“

„Ja, das hab ich gemerkt“, lachte er auf und drückte sie noch etwas fester an sich. „Aber irgendwie hat mir deine Art imponiert. Und ich wusste nicht mal, ob du mich erkannt hast ...“

„Wie denn, du hattest diese riesige Sonnenbrille auf, die dir im Übrigen überhaupt nicht steht!“, schoss Isabelle zurück, die langsam ihre Fassung wieder fand. „Und eine Kapuzenjacke plus Kappe. So genau hab ich dich auch nicht angeschaut ...“

„Tja, da siehst du mal, was dir entgangen ist!“, erwiderte er frech.

„Ja? Was denn?“ Sie hob die Hand und klatschte leicht gegen seine Wange, um anschließend einen Kuss darauf zu drücken. „Glaub mir, ich war damals noch unausstehlicher als jetzt. Das wäre niemals gut gegangen!“

„Ach, weißt du was?“ Er grinste liebevoll und fuhr ihr zärtlich durchs Haar. „Hier und jetzt ist es genau richtig für einen Anfang! Und über alles andere wollen wir nicht mehr nachdenken, okay?“

„Als ob du denken könntest!“, zog sie ihn auf und quiekte auf, als er ihr dafür einen Klaps auf den Hintern gab. „Hey, lass deine Finger bei dir, Herr Schweinsteiger!“

„Wieso? Weil du sonst gleich wieder schwach wirst?“

„Boah, du bist so unmöglich!“

„Ja, du auch.“

„Danke, das wollte ich hören“, lächelte sie und dann beschloss sie, das Reden einfach sein zu lassen und diesen Traum von einem Kerl stattdessen intensiv zu küssen ...


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An dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön für die vielen tollen Kommis, die in letzter Zeit nur so auf mich runterregnen ... ich freu mich wahnsinnig darüber, ehrlich! =)