Pensé que él es solo.
Das Kapitel ist nicht wirklich spannend, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem. Bald kommt dann wieder Nervenkitzel. =)
Viel Spaß beim lesen und hinterlasst Kommis
(dt: Ich dachte er ist Single.)
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Kapitel 13
Pensé que él es solo.
Verdammt, Kate komm wieder zur Vernunft. Ich schaute schnell in seine dunkelbraunen, träumerischen Augen, als wir uns umarmten. Dann ging er. Er war schon fast ins Auto gestiegen, als er sich noch einmal zu mir umdrehte, ohne zu lächeln:„Adios.“ –„Adios“, flüsterte ich und dann fuhr er auch schon los. Ich sah dem Auto hinter her. Gerade war einer dieser Momente in denen er so unerreichbar schien. Er wirkte gerade so kühl. Die ganze Situation war angespannt. Vielleicht übertreib auch nur, aber Tatsache war, dass ich mich total unwohl fühlte.
Ich ging ins Haus, die Treppen hoch und dann in unsere Wohnung. Mona kam mir entgegen und mauzte, verschwand dann jedoch im Wohnzimmer. Wow, schon 20 Uhr. Mit einem Seufzen folgte ich Mona, schmiss meine Tasche auf die Couch und schaltete den Fernseher an. Es kamen gerade Nahrichten. Nicht sonderlich interessant. Ich bekam Hunger und suchte in der Küche nach etwas Essbarem. Obst schien mir gerade richtig. Als ich mir einen Obstteller zusammengestellt hatte, ging ich wieder ins Wohnzimmer, schaltete auf eine Musiksender und schrieb geistesabwesend in meinen Block, welchen ich aus der Tasche gekramt hatte.
...
Ich war gestern nicht mehr lange wach. Es kam einfach nichts Gutes im Fernsehen, was allerdings auch an mir gelegen haben kann, weil ich einfach alles doof fand. Egal ob Liebes- oder Actionfilm, ob Komödie oder Horrorstreifen. Jedoch muss ich sagen das ich Horrorfilme von Grund aus hasse. Das war nicht meine Welt. Oder war es genau das was mir Angst machte? Das es manchmal so real war? Verdammt! Ich weiß wie es ist in Angst zu leben. Ich sollte nicht darüber nachdenken. Er ist weg. Weg, weg, weg..., versuchte ich mir selbst einzureden. Ich ging zu meinem Tagesplan über, um mich abzulenken. Celina wollte ich heute anrufen und sie auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Als erstes Frühstückte ich jedoch und zog mich um. Ein T-Shirt und kurze Hose mussten reichen. Ich stellte Mona noch das Essen hin und suchte dann mein Handy.
„Hola.“, begrüßte mich freudig ihre Stimme. „Celina, ich muss dir was erzählen. Gestern, das glaubst du mir nie. Aber gestern da...“ Und dann fing ich an zu reden. Ich redete und redete und redete. Zwischendurch fragte ich nach, ob sie überhaupt noch am Apparat war, weil einfach keine Reaktion kam. „Ui, Süße. Ich freu mich ja so für dich, aber bitte steigere dich nicht in etwas rein, was eigentlich total harmlos ist.“ -„Denkst du ich bilde mir das ein?“ –„Ich denke du steigerst dich rein.“ –„Hola?!? Jetzt mal im Ernst, dass war keine Antwort auf meine Frage.“ –„Ich denke halt...Nun ja, also es kommt eher so rüber, als wenn es freundschaftlich gemeint war.“ Ich hörte ein kurzes Seufzen. Verdammt, sie hatte Recht, aber ich wollte es einfach nicht wahr haben. Am Liebsten würde ich mir jetzt ein Kissen vor den Mund halten und laut schreien. Himmel, was war nur los mit mir?
„Sophia und Kiwi schauen das Spiel am Donnerstag bei mir an. Kommst du auch?“ –„Gerne!...Perdón, dass ich dich gerade so angeschnauzt habe.“ –„Schon okay. Ist eben eine angespannte Situation bei dir. Und wenn dir gegenüber Sophia so ein kleiner Ausraster passiert, sagen wir einfach du hast deine Tage.“, ich hörte sie am anderen Ende kichern und konnte nicht anders, als mitlachen. „Ach und Bojan kommt übrigens auch. Kiwi wollte nicht so alleine unter Frauen sein.“ Ich hörte sie lachen. Na toll. Ein Pärchentreffen kann ich gerade noch gebrauchen, aber ich hab ja schon zu gesagt. „Holt ihr mich ab?“ –„Ja um 16 Uhr. Oh, ich muss aufhören. Ich geh jetzt ins Büro. Te quiero, Schatz.“ –„Te quiero und viel Spaß bei der Arbeit.“ –„Gracias.“ Und nach einem kurzem Lachen legte sie auf.
Noch ein Tag und dann spielt er. Dann könnte ich ihn bald wiedersehen. Wann er sich wohl meldet? Ich graulte kurz meine mauzende Katze und ging in die Stadt. Ein paar Erledigungen machen. Das Übliche eben, Lebensmittel kaufen sich ja nicht von allein.
Als ich bei den Zeitschriften ankam hörte ich zwei Mädchen über Torres reden. Ja, tut mir leid. Ich bin eben neugierig. „Schaust du morgen das Spiel?“ –„Klar, allein schon wegen Fabregas. Er ist so geil. Ich hoffe für dich Torres spielt auch.“ –„Oh ja. Hoffentlich. Ich liebe ihn, aber weißt du schon das Neuste? Anscheinend hat er ne Freundin.“ –„Im ernst? Krass. Sagt er nicht immer er sei Single?“ Äh, hola? Ist er doch auch. Verdammt, ich date doch keinen Vergebenen. Das würde er mir doch sagen, oder? Ich wartete hinter einem der Regale und tat so, als ob ich etwas suchte. „Ja, sagt er, aber ich glaube das sowieso nicht. Ich mein, nur weil man jemand einmal trieft ist man nicht gleich mit ihm zusammen.“ –„Ja, find ich auch. Die sollen mal nicht so ne Welle schieben. Wie sieht sie denn eigentlich aus?“ –„Sie ist eigentlich ganz hübsch, soweit ich das beurteilen kann. Die Bilder waren ziemlich unscharf. Sie hat braune Haare und ist etwas kleiner.“ Himmel, die reden doch nicht von mir? Shit. Und ich hab mich schon mental geohrfeigt, weil ich dachte er hätte eine Andere. Aber...Das muss ich nicht sein. Sie können von jeder Frau reden. Hilfe, ich werde verrückt. Ich sollte mit dem Lauschen aufhören. Ach, verdammt. Er hat wohl doch eine Freundin, oder zumindest bald. Konzentrier dich auf das Spiel morgen. Freu dich und denk nicht immer daran wann er sich melden wird.
Mir ist noch nie aufgefallen wie ungeduldig ich bin.
Endlich fertig mit dem Einkauf und ab nach Hause, alles verstauen. Puh, ist es heute warm. Ich trank etwas und kraulte meine Katze ein wenig.
Als ich gerade mitten im Hausputz war, kamen Sophia und Sergio kichernd herein. „Na, auch mal wieder daheim?“, fragte ich neckend. „Ja und du musst uns bis morgen ertragen.“ –„Na, super! Ich freu mich schon.“, antwortete ich ironisch, als Sergio sich grinsend einmischte: „Das hab ich gehört.“ –„Wir nehmen dich dafür morgen mit zu Celina. Du solltest also nett zu mir sein.“ –„Vergiss es, Pia. Ich putzt dafür “unsere“ Wohnung.“ –„Was Essen wir heute Abend?“ Sie schaut zwar zu Sergio, doch ich sah mich gezwungen meinen Senf dazuzugeben. „Ich putze und ihr kocht dafür.“ Sie warf mir einen gespielt bösen Blick zu: „Willst du mich auf Diät setzen?“ –„Wieso? Kocht er so schlecht?“ –„Si, schlecht ist gar kein Ausdruck“ –„Grazias, Schatz.“ –„Du bist gemein.“, verteidigte ich Sergio lachend. „Schön das du dich auf meine Kosten freust.“, lächelte er mir zu. „Des Einen Freud, des Andren Leid.“, ich lächelte zurück und fügte hinzu,„Gut, dann wäre das geklärt. Pia, du kochst!“ Lachend verlies ich die Küche, um das Schmutzwasser weg zu leeren. Sie schrie mir noch ein: „No, damit bin ich nicht einverstanden.“, hinterher, während Sergio sie weiter neckte.
Am Abend duftete es köstlich und als ich in die Küche, welche ein Esszimmer beinhaltete, kam, deckte Sergio den Tisch und Sophia rührte in den Töpfen. „Du kommst gerade richtig, ich bin gleich fertig.“ Ich lächelte ihr zu und half ihrem Freund, den ich lieber Sergio als Kiwi nannte. Ich weiß nicht, aber irgendwie isst Kiwi nicht gerade passend für einen erwachsenen Mann.
Wir waren am Essen und während sich die zwei Turteltauben angeregt unterhielten, war ich in meinen Gedanken versunken.
Manchmal kommt einem das Leben so einfach vor und man geniest einfach jede Minute. Man ist glücklich und schon im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Doch daran will ich jetzt nicht denken. Jetzt, wo alles noch in Ordnung ist. Als wir mit Essen fertig waren, räumten wir den Tisch ab und sahen noch ein bisschen Fernsehen.
...