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Rubrik: Fantasy
Leser: 1.623
Länge: 5.208 Wörter
Änderung: 31.12.2007
22:32 Uhr
Abonniert:   9 mal
14 Rezensionen
Wertung:  
4.1 (Stimmen: 10)

Stummer Schrei nach Liebe

Die Vampirjägerin geht um. Und dieses Mal legt sie sich mit einem der Vampirfürsten an, der bereits einige Jäger auf dem Gewissen hat...
Fortschritt: 100%

Inhaltsverzeichnis Einklappen

  1. Kapitel 1
  2. Kapitel 2
  3. Kapitel 3
  4. Kapitel 4
  5. Kapitel 5
  6. Kapitel 6
  7. Kapitel 7
  8. Kapitel 8
  9. Kapitel 9
  10. Kapitel 10

Kapitel 1

Das Fenster zersplitterte und alle, die gerade noch am Tisch gesessen hatten, waren jetzt in Alarmstellung. Es stimmte also, die Vampirjägerin hatte ihr Versteck aufgespürt und jetzt würde sie ihre Jagd beginnen. Erbarmungslos würde sie jeden einzelnen Vampir zu einem Häufchen Staub verwandeln.

Sekunden später flog eine Rauchbombe durch das Fenster und vernebelte den Raum. Selbst für Vampire war es jetzt schwer, irgendetwas zu erkennen und gleich darauf erklang der erste Schrei. Die Vampire, die sich noch im Raum befanden, rannten hysterisch herum um ihr zu entkommen. Doch einer nach dem anderen wurde von ihr gepfählt. Als der Rauch sich lichtete, waren nur noch zwei Vampire am Leben. Einer von ihnen kauerte unter einem Tisch, in der Hoffnung, dort nicht von ihr entdeckt zu werden.

"Du kannst raus kommen und kämpfen oder feige unter dem Tisch sterben."
Ihre harte Stimme hallte durch den Raum und Sekunden später sprang der Vampir unter dem Tisch vor und auf sie zu. Doch bevor er überhaupt reagieren konnte, lies sie ihn ins Leere laufen und stieß ihm den Pflock in den Rücken. Sofort zerfiel er zu Staub.

Da stand sie, die stolze Vampirjägerin, bis an die Zähne bewaffnet. Ihr langes, rotblondes Haar war zu einem straffen Zopf geflechtet und nur ein paar Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Es wurde verdeckt von einer schwarzen Sonnenbrille, die sie trotz des schummrigen Lichts noch trug.
Sie hatte heute ein dunkelblaues Tanktop an und trug auf dem Rücken ein langes Samuraischwert. In ihrem viel zu lockeren Gürtel steckten einige Pflöcke sowie Fläschchen mit Weihwasser, hinten hatte sie zwei Pistolen eingehängt und ihre schwarze Lederhose verdeckte die in den Boots versteckten Dolche.

Ganz ruhig stand sie da, bis sie ein scharfes Fauchen hinter sich hörte.
Der letzte Vampir hatte sich von hinten angeschlichen und sprang nun von hinten auf sie zu. Geschickt drehte sie sich, zog dabei ihre M9 Special Pistole aus dem Gürtel und noch im Sprung erwischte sie ihn direkt ins Herz. Er zerfiel sofort zu Staub, denn die Patronen waren aus Holz.

Hinter ihr klatschte jemand in die Hände und als sie sich umdrehte, stand ein Mann in der Türe.
"Bravo! Du bist wirklich eine Meisterin deines Fachs. Dein Ruf eilt dir nicht zu Unrecht voraus, Gabrielle."