Gegen Kindesmissbrauch

 
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  geschichten über sexuellen mißbrauch schreiben
Hiob:
ist es vertretbar, daß ein mensch, der sexuell nicht mißbraucht wurde (kindsmißbrauch eingeschlossen), über dieses thema schreibt? steht es ihm zu? hat er ein recht dazu? was meint ihr?
Geschrieben am 28.05.08 um 23:20 Uhr
Tia:
Ich meine ja, wenn es einen beschäftigt ist es doch nicht verwerflich. Habe selber vor gut einem 3/4 Jahr eins geschrieben. Und ich finde es ist mir gelungen. Wobei man vorsichtig sein sollte bei seiner Wortwahl glaube ich.
Geschrieben am 29.05.08 um 11:17 Uhr
Mixtape:
Ich finde nicht. Sorry.
Aber vielleicht wenn ein Autor es für jemanden schreibt, der das erlebt hat...

Aber eigentlich kann man das nicht sagen.
Denn mir ist das Gott sei dank auch noch nicht passiert.
Und ich weiß nicht wie ich mich fühlen würde, wenn mir sowas zustoßen,
und ich dann in irgendeinem Buch davon lesen würde,
dass jemand von etwas schreibt, von dem er eigentlich keine Ahnung hat.
Von dem er rein gar nichts weiß oder versteht.

Bleached
Geschrieben am 02.11.08 um 12:04 Uhr
Selia:
Vertretbar ist das in meinen Augen auf jeden Fall. Eine Erfahrung an sich sagt schließlich nichts über die schreiberischen Fähigkeiten von jemandem aus. Nur weil jemand etwas nicht erlebt hat, bedeutet das noch lange keinen Mangel an Empathie in seiner Schreibe, sonst dürften sehr, sehr viele Leute über sehr, sehr viele Themen kein Wort verlieren.
Geschrieben am 23.12.08 um 21:39 Uhr
Polarlicht89:
Ja es ist vertretbar... jedem ist es selbst überlassen was er schreibt.. ich schreibe auch von schönen Liebesszenen... obwohl ich auch schon sehr viel schlimmes erlebt habe in dieser hinsicht...
Geschrieben am 17.03.09 um 06:27 Uhr
LoveleyDestenie:
naja vielleicht.nicht unbediengt wenn man sich einen eigenen "Fall" ausdenkt,weil ich glaube dass man es dazu selbst er lebt haben muss um genau zu beschreiben wie scheiße man sich in dem moment fühlt und wie schlimm soetwas wirklich ist
aber ich finde es wäre vertretbar wenn man von einer person erzählt bekommen würde,der soetwas passiert ist,wie man sich fühlt und wie es ist soetwas erlebt zu haben
Geschrieben am 08.04.10 um 19:38 Uhr
MsMaggie:
Ja, ich denke man kann davon schreiben, wenn es einen beschäftigt, denn auch so kann man anderen darauf aufmerksam machen.
Aber man sollte das Thema mit "Respekt" (ich weiß jetzt kein Wort, dass gut passt...) behandeln, mit diesem "Schock-Thema" also nicht versuchen, irgendwie die Leser anzuwerben oder so. Und es auf keinen Fall beschönigen, aber ich denke, dass ist jedem klar!

Trotzdem glaube ich nicht, dass man die psychische Situation wirklich authentisch hinkriegt, wenn man so etwas nicht selbst erlebt hat; ein Opfer von sexuellem Missbrauch wäre wohl nie Fan einer solchen Geschichte.
Ich finde es aber trotzdem okay, wenn man es nicht ausnutzt, sondern versucht, auf dieses Problem einzugehen und aufzuklären.
Geschrieben am 08.04.10 um 20:29 Uhr
Moondaughter:
Ich glaube kaum dass jemand, der das nicht selbst erlebt hat, genauso gut beschreiben kann. Ihm fehlen einfach die nötigen Erfahrungen. Aber jeder kann darüber schreiben, wenn er sich mühe gibt und genügend darüber informiert. Die Frage ist nur, wie gut.
Geschrieben am 14.04.11 um 21:51 Uhr
kizu:
Bei solchen Diskussionen frage ich mich immer: Muss ein Krimiautor selbst bestialische Serienmorde begehen, um darüber schreiben zu können? Muss ein Thriller-Autor selbst Killerviren züchten und Regierungen unterlaufen, um darüber schreiben zu können? Was ist dann mit Kinderbüchern, die aus der Sicht eines Hasens oder einer Katze geschrieben sind - müssen die Autoren dafür Buddhisten sein, die ein solches Tier in ihrem früheren Leben waren?
Geschrieben am 14.04.11 um 22:08 Uhr
cammy-:
Das sind irgendwie ziemlich dämliche Bsp.

Es geht hier um Jahre voller Qualen und Schmertz , und nicht um einen Hasen der erzählt wie er ne karotte gefunden hat! Das ist etwas völlig anderes.

Ein Bsp. man hat geheiratet war alles wunderschön bla bla bla , jetzt schreibt jemand über eine heirat und beschreibt die glücklichen Gefühle nicht richtig , verletzt das den jenigen der geheiratet hat..? ..nein -.-


Jemand schreibt über eine Vergewaltigung und beschreibt falsch , jemand dem soetwas passiert ist liest das , ist der jenige dann verletzt...? oder Depressiev oder auch leicht wütend.. , weil er schon wieder daran errinert wurde , und dann auch noch schlecht..? Ja .
(weiß ich aus einer anderen Sache aus Erfahrung raus )

Meine Meinung , zu den Bsp.

ich finde die Autoren sind eine Klasse für sich , da ich nicht denke das unerfahrene Autoren sich an eine Vergewaltigung rantrauen , das machen dann schon eher andere die auch gut sind , und solche rechachieren ja nicht nur , die sprechen dann auch mit betroffenen Personen , so war es jedenfalls in >Ghetto kidz< dort ging es nicht um eine Vergewaltigung sondern um das leben in einem sehr schlechten Ghetto , aber der Autor hat soweit ich weiß mit Kindern aus solchen geredet.
Der Punkt ist : Wenn man darüber schreien kann , weil man sich genug infomiert hat und allgmein schreiben kann , sollte man das schon dürfen ohne blöd angequatascht zu werden.
Geschrieben am 21.05.11 um 00:34 Uhr
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